Sonntag, 29. Januar 2017



Good Dreams

Wir kaufen deine Träume



Eckdaten:


Titel: Good Dreams Wir kaufen deine Träume
Autor: Claudia Pietschmann
Verlag: Arena
Preis: 14,99 €
Seitenzahl: 360

 Der Inhalt:


Leah will nicht mehr träumen. Zu sehr treibt sie die Angst um, nicht in die Realität zurückkehren zu können. Ihr Zwillingsbruder Mika versteht Leah nicht. Er ist Profiträumer und verdiente lange mit seinen Träumen Geld. Geld, das die Geschwister dringend für ihren kranken Vater brauchen. Eines Tages erhält Mika eine anonyme E-Mail und damit die Chance auf 250.000 Dollar: Er soll bei einem geheimen Spiel mitmachen und gegen drei andere Jugendliche antreten.
Das Ziel des Spiels? Ungewiss. 
Der Startpunkt? Im Traum. 
Das Problem:
Seit Mika an Schlafstörungen leidet, ist für ihn ans Träumen nicht mehr zu denken. Ihre einzige Chance ist Leah. Sie muss ihre Angst überwinden und in den Traum eines Unbekannten aufbrechen. In einen Traum, der zum Albtraum wird – und der etwas enthüllt, das Leah und die gesamte Menschheit erschüttern wird …

Zu den Charakteren:


Kommen wir zuerst zu Leah. Am Anfang fand ich Leah, muss ich ehrlich zugeben, total nervig. Sie hatte zwar den Willen ihrem kranken Vater zu helfen, aktiv unternehmen wollte sie allerdings nicht viel. Stattdessen verließ sie sich voll und ganz auf ihren Bruder, auch wenn der seit einer gewissen Zeit nicht mehr richtig schlafen kann, bzw. Geld durch Träume verdienen kann. Umso mehr war ich dann darüber erstaunt, wie sehr sich Leah im Verlauf des Buches geändert hat. Gegen Ende war sie mir dann sogar richtig sympathisch :)
Die anderen 3 Jugendlichen, die an dem Spiel teilnehmen heißen Ben, Yuna und Tayo. Leider fand ich auch hier, die Charaktere oft nicht gerade besonders freundlich. Mir hat einfach ein wenig diese Nähe zu den 4 Hauptprotagonisten gefehlt. So hat man sich nicht unbedingt als Teil der Gesichte gefühlt, sondern eher mehr wie Beobachter. Statt also in 3D mitzulesen war es für mich nur 2D.

Meine Meinung:


Auch wenn mir manche Charaktere teilweise nicht so sympathisch waren, hat mich die Handlung des Buches doch fasziniert. Zu Beginn versuchen Leah und ihr Bruder Mika noch alles um über die Runden zu kommen., bis dieses mysteriöse Spiel in der Traumwelt beginnt. Denn zuerst scheinen sich die unheimlichen Geschehnisse auch nur in dieser Traumwelt zu befinden doch schon bald, merken Leah, Yuna, Ben,  Tayo und auch Leahs Bruder Mika, dass auch in der Realität Albträume lauern. Dies schweißt die vier Mitspieler natürlich noch mehr zusammen. Und ich schätze das war bei mir auch der Wendepunkt, an dem ich die Charaktere trotz ihrer Eigenheiten ein wenig ins Herz geschlossen und aufgeregt mit ihnen mit gefiebert habe. Kaum nimmt die Autorin einen in diese außergewöhnliche Traumwelt mit, befindet man auf einmal mitten in einer spannenden Abenteuergeschichte. Ab so ca. der Hälfte des Buches wollte ich ständig wissen wie es in dem Spiel weitergeht und fieberte dem nächsten Traum entgegen. Die Spannung steigert sich, da die Erzählperspektive öfters auch noch zwischen den verschiedenen Charakteren hin und herwechselt, was in diesem Fall nicht störend ist.

Mein Fazit:


Ich fand die Idee hinter dem Ganzen wirklich gut, nur etwas schade, dass mir persönlich die Hauptcharaktere nicht besonders gut gefallen haben. Wenn man das Buch gelesen hat, würde man am liebsten auch gerne so einfach das luzide Träumen erlernen. Trotz der spannenden Handlung und dem flüssig zu lesenden Schreibstil hat mich Good Dreams dennoch nicht ganz überzeugen können und deswegen vergebe ich 3,5 von 5 Sternen
🌟🌟🌟





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