Freitag, 24. Februar 2017


All die verdammt perfekten Tage

 

 

Eckdaten:

Titel: All die verdammt perfekten Tage
(engl. All the Bright Places)
Autorin: Jennifer Niven
Verlag: Limes
Preis: 14,99€
Seitenzahl: 400 Seiten
 

Inhalt:

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist.
Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…
 
 

Das Cover:

Das Cover passt in gewisser Weise schon zum Inhalt des Buches, denn Finch möchte nicht mehr  „SCHLAFEN“ und ist deshalb oft nachts wach. Sonst finde ich es ganz schön, nur etwas unscheinbar...
 
 

Die Charaktere:

Zu Finch muss ich sagen, dass ich ihn anfangs wirklich eigenartig fand. Eigenartig ist vielleicht etwas vage ausgedrückt, aber anders kann ich es nicht beschreiben. Im Verlaufe des Buches, hat man ihn dann allerdings auf einmal, mit all seinen Eigenarten, trotzdem lieb. Ich weiß nicht genau, aber Finch ist lustig, liebenswert, sensibel, süß und irgendwie jemand, den man einfach gerne haben muss, man kann irgendwann gar nicht mehr anders…
Violet ist ein super nettes Mädchen. Doch sie hat ihre Schwester vor gut einem Jahr bei einem Autounfall verloren und kommt damit nur sehr schwer zurecht, da sie sich verantwortlich für den Tod  ihrer Schwester fühlt. Sie geht wenig nach draußen und schottet sich so ziemlich von ihren Freunden ab. Bis sie Finch kennen lernt…
 
 

Meine Meinung:

Dieses Buch war unglaublich schön. Man hat Finch und Violet auf eine spannende und lustige Reise durch ganz Indiana begleiten können. Man hat sich immer auf die nächsten Wanderziele der beiden gefreut und dadurch auch ein paar sehr „interessente“ Fakten über diesen US-Staat gelernt.  Ich persönlich habe ich das Buch ziemlich langsam gelesen, da ich es genießen wollte. Kathrin hat einen sehr guten Satz gefunden, als ich mich mit ihr über das Buch ausgetauscht habe. All die verdammt perfekten Tage ist ein Buch, das zwischen den Zeilen gelesen werden muss. Anders und besser hätte ich es nicht beschreiben können. Das Buch behandelt eine so wichtige Thematik, dafür sollte man sich Zeit nehmen, denn solche Probleme sollten nicht einfach überhört werden.
Die Liebesgeschichte zwischen Violet und Finch ist etwas Wunderschönes und ganz besonderes! Man hat mit beiden das ganze Buch über einfach nur unglaublich mitgefiebert, mitgefühlt und mitgelacht.
 
 

Mein Fazit:

All die verdammt perfekten Tage ist ein wunderschönes Buch. Es wird einem nie langweilig es zu lesen. Dies unterstützt auch der Schreibstil, der die ganzen Szenarien anschaulich schilderte, sodass man sich die einzelnen Schauplätze gut vorstellen konnte. Alle Charaktere in diesem Buch waren gut ausgearbeitet, man konnte sich durch einen ständigen Sichten Wechsel zwischen Finch und Violet gut in die beiden Hauptcharaktere hineinversetzen und keines ihrer Probleme kam einem gekünstelt vor.  Deswegen gebe ich dem Buch 4,5 von 5 🌟🌟🌟🌟

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